NL-aktuell 3. Quartal 2017

INVESTITION IN DIE ZUKUNFT – Ausbildung bei Nerlich & Lesser

Im September hat das neue Ausbildungsjahr begonnen und auch am Hauptsitz in Deggendorf durften wir wieder Azubis begrüßen. Für unsere neuen Kollegen ist der Anfang ihrer Ausbildung eine fordernde Zeit. Die Unternehmensabläufe kennen lernen und verhen, sich ins Team einleben und alle neuen Eindrücke verarbeiten, da raucht das Hirn zu Beginn. Um ihnen den Einstieg zu erleichtern, haben wir zwei ehemalige Azubis und eine Kollegin im ersten Ausbildungsjahr befragt. Sie erzählen von ihrem Werdegang, den Aufgaben bei Nerlich & Lesser und geben Tipps, wie man sich möglichst schnell bei uns einlebt.

Ramona Gasteiger – Mitarbeiterin Innendienst in der Baustoff-Abteilung, 22 Jahre.

Ramona hat 2011 ihre Ausbildung zur Groß- und Außenhandelskauffrau begonnen und ist seit mittlerweile sechs Jahren im Betrieb. Vor ihrer Ausbildung hat sie ein freiwilliges Praktikum bei uns gemacht. Danach war klar, sie will bei Nerlich & Lesser anfangen. Die meiste Zeit ihrer Ausbildung hat sie schließlich im Lagerbüro verbracht. Ramona hat ihre Lehrzeit damals von drei auf zweieinhalb Jahre verkürzt und kam kurz vor ihrem Abschluss schließlich in die Baustoff-Abteilung. Zu ihren Aufgaben im Innendienst gehört vor allem die Betreuung der Außendienstmitarbeiter, die Angebotserstellung und der Telefonverkauf. Seit kurzem ist sie auch Teil des Teams rund um Home4U, unserem neuen Online-Shop für Dachfenster und Zubehör. Hier ist sie verantwortlich für die Bestellabwicklung und –kontrolle und die Kundenbetreuung.

Ramonas Tipp: „Wenn etwas unklar ist, sofort nachfragen. Da gibt es nie ein böses Wort. Bei den vielen Produkten, gerade bei uns in der Baustoffabteilung, kann man auf Anhieb nicht alles wissen. Man darf einfach nicht verzweifeln, wenn man mal etwas nicht weiß.“

Was ihr am besten an ihrer Arbeit
gefällt: „Kein Tag ist gleich. Ich habe mit vielen verschiedenen Kunden zu tun. Es wird nie langweilig bei uns.“

Was ihr am besten bei Nerlich & Lesser gefällt: „Die Arbeitsatmosphäre ist einfach super, die Kollegen und das gesamte Team sind spitze.“

Stefanie Stiedl – Auszubildende Kauffrau für Büromanagement, 23 Jahre.

Steffi ist seit einem Jahr dabei, hat vorher schon ihre Ausbildung zur Wasserbauerin gemacht und insgesamt sechs Jahre in dem Beruf gearbeitet. Als Wasserbauerin gilt es die Verkehrssicherheit der Bundeswasserstraßen zu gewährleisten. Doch wirklich zufrieden war sie damals weder mit der Arbeit noch dem Umfeld. Für sie war klar: „Ich will einen Bürojob“. Trotzdem war es für sie keine einfache Entscheidung, noch einmal eine Ausbildung zu beginnen. Doch diese bereut sie keinen einzigen Tag. „Ich bin bei Nerlich & Lesser angekommen“. Auch Steffi hat ihre Lehrzeit auf insgesamt zwei Jahre verkürzt. Zu Beginn war es für sie eine Umstellung, wieder als Auszubildende zu arbeiten. Zu den Tätigkeiten in der Abteilung kommen am Hauptsitz in Deggendorf auch Küchendienst, Kurierdienst und Postdienst als Aufgaben auf die Azubis zu. Die gesamte Einteilung der Dienste in Deggendorf inklusive Urlaubsvertretung wird mittlerweile von den Auszubildenden selbst organisiert.

Mittlerweile ist Steffi in der Rechnungsabteilung und Stammdatenpflege tätig und wird auch dort ihr letztes Ausbildungsjahr verbringen. Zu den Aufgaben in der Rechnungsabteilung gehört für sie vor allem die Erstellung von Gutschriften und die Überwachung von Angeboten. Im Bereich der Stammdatenpflege werden Artikel „gepflegt“ und neu angelegt. Im ersten Jahr ihre
r Ausbildung hat sie im Rahmen der Abteilungs-Rotation den ganzen Betrieb kennen gelernt, was ihr in der Einarbeitung sehr geholfen hat. Es vereinfacht den Neulingen den Einstieg, sie lernen schnell die internen Abläufe innerhalb der Sparte und alle Kollegen kennen. Auch das Paten-Prinzip hat ihr den Einstieg erleichtert. An unserem Hauptsitz bekommt jeder neue Azubi für die ersten vier Monate einen Paten aus dem zweiten oder dritten Lehrjahr zur Seite gestellt, der als Ansprechpartner dient und alle offenen Fragen beantworten kann.

Steffis Tipp: „Offen auf die Leute zugehen! Weil dann gehen die Leute auch offen mit einem selbst um, das öffnet einem einfach so viele Türen.“

Was ihr am besten an ihrer Arbeit gefällt: „Ich war von Anfang an von der Rechnungsabteilung begeistert. Ich bin ein
Mathemädel und die Arbeit mit den Zahlen fällt mir einfach leicht. Und auch der Kontakt zum Kunden gefällt mir sehr gut. Den haben wir in der Rechnungsabteilung nämlich ständig.“

Was ihr am besten bei N
erlich & Lesser gefällt: „Nerlich & Lesser ist ein Familienbetrieb und das merkt man einfach. Egal wen man fragt, auch mal einen höheren Vorgesetzten, man bekommt immer Hilfe. Es ist eine Einheit da. Außerdem wird man von Anfang an richtig als Arbeitskraft integriert, man findet schnell seine Rolle in der Firma und im Arbeitsgeschehen und fühlt sich angekommen.“

Markus Ebner – Mitarbeiter in der Sanitär-Ausstellung seit 2011.


Markus hat, genau wie Ramona, seine Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann begonnen. Für ihn war damals wichtig einem Beruf nachzugehen, bei dem er viel Kundenkontakt hat und im Verkauf tätig sein kann. Zu Beginn seiner Ausbildung hatte er da allerdings noch nicht die Ausstellung im Sinn, sondern den klassischen Innendienst bei einem Großhandelsbetrieb. Besonders hilfreich für den weiteren Verlauf seiner Ausbildung fand auch er die anfängliche Einführung im Lager. „Man hat recht schnell gewusst was jemand will und konnte sich etwas von der Ware und den Fachbegriffen vorstellen“. Nach der Rotation über die Verwaltung und den Innendienst in der Haustechnik, kam er schließlich in die Ausstellung. Die Umstände haben gut gepasst und die Arbeit hat ihm so viel Spaß gemacht, dass er seitdem dortgeblieben ist. Markus ist in der Ausstellung verantwortlich für den ersten Kundenkontakt, die Badplanung in Zusammenarbeit mit dem Kunden, die Angebotserstellung und Auftragsabwicklung und schließlich auch die Lieferverfolgung und –koordination. Die umfangreiche Betreuung über die reine Badplanung hinaus wird schnell unterschätzt und ist sehr zeitintensiv. Deswegen gilt als Richtwert ein Termin pro Tag, wobei für eine Beratung etwa zwei bis drei Stunden veranschlagt werden, um auch das Tagesgeschäft nicht zu vernachlässigen.

Markus Tipp: „Immer freundlich sein und grüßen. Der Ton macht die Musik und ein nettes „Guten Morgen“ hat noch niemals geschadet.“

Was ihm am besten an seiner Arbeit gefällt: „Die Arbeit in der Ausstellung ist so abwechslungsreich. Jeder Kunde ist anders, jede Beratung ist anders, jedes Bad ist anders.“

Was ihm am besten bei Nerlich & Lesser gefällt: „Das Gesamtpaket stimmt einfach. Die Kollegen sind toll, das Verständnis ist groß, die Stimmung im Team ist gut und die Nähe von Zuhause und Arbeitsplatz ist auch da.“

Zuständig für die Azubis ist Anita Arndt.

Sie ist die ausbildungsverantwortliche Ansprechpartnerin für die Azubis in allen Belangen. Sie koordiniert die Ausbildungspläne, verfasst die Verträge, übernimmt die Korrespondenz mit der IHK und den Berufsschulen und dient als Vermittler zwischen der Geschäftsleitung und den Azubis. Alle Azubis im Lehrjahr 2017 am Standort Deggendorf rotieren während ihrer Ausbildung in den verschiedenen Abteilungen ihrer Sparte. So sieht jeder Auszubildende den Lagerbereich, den Einkauf, den Innendienst, die Ausstellung und auch die Verwaltungsbereiche des Betriebes.



Zusammen durch Dreck und Wetter (Teambuildingevent der Sparte Fliese, Deggendorf & Pfarrkirchen)

Am frühen Nachmittag des 24. Juni starteten einige Mitarbeiter der Niederlassungen Pfarrkirchen und Deggendorf ihre Fahrt zum Königssee. Als sich alle in den Bergen zusammengefunden hatten, wurde mit dem Aufstieg zur Hütte begonnen. Anfangs noch motiviert und voller Tatendrang, sollte der grausame Anstieg des Berges schnell den Gemütszustand ändern. Keuchend, hechelnd und nur schleppend vorankommend, wurde der Berg schließlich nach zwanzig Minuten bezwungen und die Reisegruppe kam an der Almhütte an. Einige verschwendeten keine Zeit mit der Inspektion der Hütte und ließen sich erst mal mit kühlen Getränken versorgen. Nach einem deftigen Abendessen erhielt man wieder die nötige Energie für den weiteren Abend. Gemütlich wurden, bei dem einen oder anderen Getränk, noch einige Stunden bei herrlichem Wetter und einem schönen Ausblick unter freiem Himmel verbracht.


Nach einer zu kurzen Nacht traf man sich am nächsten Morgen geschlossen, um sich bei einem kräftespendenden Frühstück für den Abstieg des Berges zu stärken. Glücklicherweise war dieser etwas beschwingter zu bewältigen als der Aufstieg am Vortag. Nach Erreichen unseres Parkplatzes begann die Fahrt Richtung Outdoorcenter Baumgarten. Bereits nach der Ankunft fing es an leicht zu nieseln, was allerdings dann zu Starkregen wechselte. Zunächst etwas demotiviert sollte sich schnell herausstellen, dass es keine besseren Wettergegebenheiten hätte geben können.

Auf einer Übungsstrecke lernte man den Umgang mit einem rasanten Gefährt. Währenddessen fand sich die zweite Gruppe am Abgrund einer tiefen mit Wasser durchströmenden Schlucht zusammen, über welcher ein Stahlseil gespannt war. Lediglich gesichert durch einen Karabiner galt es nun, die Angst zu überwinden und die Schlucht, bei Starkregen und Donnergrollen, zu überqueren. Schnell war Gefallen an dem Sport gefunden. Völlig durchnässt wurden die Gruppen getauscht. Nach einer kurzen Pause, war es wieder Zeit sich auf das Quad zu schwingen.

Diesmal jedoch ging es auf die Profistrecke. Mit Vollgas raste man über kurvenreiche Schlammstrecken, durchquerte metertiefe Pfützen und machte sich nach allen Regeln der Kunst ig. Während bei der einen Gruppe das Adrenalin kochte, übte sich die andere Gruppe bei einer gemütlichen Runde im Umgang mit Pfeil und Bogen. Nachdem auch diese beiden Disziplinen abgeschlossen waren, ging es unter die lang ersehnte warme Dusche. Trocken, jedoch von unendlich großem Hungergefühl geplagt, nahm man Platz am traulich angerichteten Tisch des Gasthauses zum Schnitzelessen.

Begeistert von dem leckeren Schmaus und dem super Service von dem Outdoorcenter-Team, wurden die Sachen zusammengepackt und mit vollen Bäuchen trat man die Heimreise an. Alles in allem war es wie alljährlich ein sehr schöner Ausflug, welcher die Mitarbeiter der Firma wieder enger zusammenbrachte.


Text: David Pohler (Ausstellung Deggendorf)


iDate-Hausmesse Nerlich & Lesser 2017

WER ARBEITET, DARF AUCH FEIERN!

Ein voller Erfolg war unsere iDate Hausmesse am 05. Juli 2017 –
und sie hat ihrem Motto „DATE YOUR INDUSTRY“ alle Ehre gemacht. Rund 1.500 Besucher nahmen an unserem Nerlich & Lesser Date teil. Das unterhaltsame Rahmenprogramm, gestaltet durch die Volksfestband „Erwin und die Heckflossen“ sowie durch den Kabarettisten Stephan Zinner (bekannt aus den Verfilmungen der Eberhofer-Krimis), sorgte für die ohnehin ausgelassene Stimmung unserer Industriepartner und Handwerksvertreter. Wir nutzten die Zeit zu angeregten Gesprächen und vergaßen gerne in dem ein oder anderen Fall auch mal die Zeit, herrschte doch an diesem Abend kein Termindruck und auch der Wecker durfte am darauffolgenden Sonntagmorgen etwas später klingeln als gewohnt!

Das Team am Standort in Deggendorf hat in Zusammenarbeit mit den Industriepartnern rund um die Hausmesse besonders attraktive Messekonditionen verwirklicht, die von den Kunden sehr gut angenommen wurden. Nicht nur Geschäftspartner aus Bayern waren vor Ort, sondern auch die besten Kunden von den anderen Standorten Torgau, Seidewinkel, Berlin und Cottbus.

 



Vor Ort konnten sie die bayerische Leitkultur von Nerlich & Lesser mit zünftiger Tracht, süffigem Bier und knusprigen Hendln live erleben. Am Biertisch wurden schließlich noch einige Abschlüsse verhandelt und mit einer Maß besiegelt. Ein „Danke“ geht also nicht nur an unsere Mitarbeiter, sondern auch an alle Industriepartner für die gute Zusammenarbeit und unsere Kunden für die engen Geschäftsbeziehungen.

 

 


Werksbesuch bei Florim

Wir waren vor kurzem zu Besuch im Werk unseres Lieferanten Florim in Italien. Vor Ort haben wir einen tollen Einblick hinter die Kulissen einer Fliesenproduktion erhalten.

Florim Ceramiche ist heute weltweit einer der Bezugspunkte in der Herstellung von Keramikoberflächen für alle Anforderungen im Baugewerbe, in der Architektur und im Interior Design. Eine historische Veranlagung zur technologischen Innovation und Forschung und die hohe Professionalität der Mitarbeiter charakterisieren und kennzeichnen das Unternehmen von seiner Gründung an.


Neu im Team - Marko Schultz Sortimentsverantwortlicher Dach


Marko Schultz, 37 Jahre jung, gebürtigund aufgewachsen in der Nähe von Chemnitz/Sachsen, wohnhaft in Vilshofen a. d. Donau,Dachdeckermeister und Betriebswirt .

Herr Schultz ist seit 01.04.2017 Teil der Nerlich & Lesser Familie und verantwortlich für das Voranbringen und den Ausbau der neuen Abteilung mit Schwerpunkt Bedachung. Diese wurde am 01.08. in Deggendorf offiziell auf den Weg gebracht.

Sein Ziel ist es, eine umfassende Gesamtlösung für die neue Sparte in den beiden Regionen Süd und Mitte zu entwickeln.

Nach seinem Dachdeckermeister und der Weiterbildung zum Betriebswirt des Handwerks, übernahm er als leitender Angestellter die Verantwortung für diverse (Bau-)Projekte rund um das Thema Dach- und Fassadenbau. Der Aufbau einer neuen Abteilung rund um das Thema Dach bei uns hat ihn schließlich zum Wechsel vom Handwerk in den Handel bewogen. Dabei freut er sich auch besonders auf die Zusammenarbeit mit Kollegen an den Standorten Mitte.

Wir begrüßen Herrn Schultz ganz herzlich in unserem Team und freuen uns auf die Zusammenarbeit in der Zukunft.


10-jähriges am Standort Cottbus

Dass wir es verstehen zu feiern, haben wir in dieser und auch den letzten Ausgaben bewiesen; dass wir aber auch ein Garant für Langlebigkeit und Treue sind und somit sehr wohl immer wieder Grund genug dazu haben, zeigt das zehnjährige Jubiläum unseres Standortes in Cottbus.

Mit einer kleinen, aber sehr feinen Feier, begingen wir diesen Ehrentag für unsere Mitarbeiter vor Ort. Eingeladen waren die besten Kunden, welche mit kulinarischen Köstlichkeiten und einer heißen Samba-Show, einen weiteren, denkwürdigen Tag mit Nerlich & Lesser erleben durften. Stoßen wir an, auf die nächsten 10 Jahre!

 


Nerlich & Lesser Team beim DAK Firmenlauf in Bautzen erneut erfolgreich!

Teamplay ist nicht jedermanns Sache, aber die Vorteile liegen immer wieder und ganz klar auf der Hand. Nicht nur im beruflichen Alltag erleichtert sich ein Team gegenseitig die Arbeit und man gelangt schneller zum gewünschten Ziel, nein, auch im privaten Umfeld schlägt sich dieser positive Geist nieder.

Das kann man zum einen auf Freunde und Familie im Allgemeinen beziehen oder aber, wie in unserem Falle, auf sportliche Aktivitäten unserer sechs Protagonisten. Eine tolle Sache ist es, wenn es dann auch noch Arbeitskolleginnen  und -kollegen sind, die sich zusammentun und beim gemeinsamen Lauftraining ihren Teamgeist zusätzlich stärken.

Betrachtet man sich dann das Ergebnis, nämlich den 4. Platz in der Gesamtwertung für das Nerlich & Lesser Mixed-Team, sind wir stolz auf Sven Rusch, Mike Polischtschuk, Marco Groß, Kevin Gaede, Daniela Rusch und Mathias Lenk, dass sie unser gemeinsames Emblem auf der stolzgeschwellten Brust tragen! Viel Erfolg weiterhin!