Putze | Fassade

Nicht nur Fassade

Der erste Eindruck eines Hauses, und damit Ihrer Persönlichkeit, gewinnt. Mit uns können Sie hier Haus richtig verputzen. Wir beraten Sie und empfehlen gerne einen Fachbetrieb in Ihrer Nähe.

Meine Räume, meine Farben!

Wie geht es nach der Wandvorbereitung weiter? Tapeten, Fliesen, Steinriemchen oder ein Innenputz? Für Innenputze sprechen viele Vorteile, verarbeitungstechnische, ästhetische und ökologische. Auch die Wohngesundheit spielt eine Rolle: Innenputze können die Feuchtigkeit in den Innenräumen regulieren. 

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Arten von Putzen

Innenputze lassen sich in vielen Varianten gestalten – strukturiert, in edlem Weiß oder einer Farbe Ihrer Wahl. Ein paar Beispiele?

Kalkputze für Schönheit und Gesundheit

Innenputze auf Kalkbasis verschönern nicht nur, sondern verbessern auch das Raumklima und damit die Wohngesundheit. Denn Kalkputze sind ein Naturprodukt und somit allergikerfreundlich. Ihre hohe kapillare Leitfähigkeit gibt ihnen die Fähigkeit, Luftfeuchtigkeit aufzunehmen, zwischenzuspeichern und bei Bedarf wieder an die Raumluft abzugeben. Kalk ist außerdem hoch alkalisch – eine Voraussetzung, um Schadstoffen, Bakterien und Schimmelpilzen den Nährboden zu entziehen, ganz ohne Chemie.

Kalkzementputze verzeihen eine Menge

Im Trend: Kalkzementputze für den Innenbereich. Sie eignen sich für die unterschiedlichsten Innenwandflächen und überzeugen durch hohe Widerstandsfähigkeit gegen Stöße und Schläge. Sie haben eine temperamentvolle, spielfreudige Familie? Dann kommen Ihnen diese oberflächenfesten Putzvarianten gelegen. Sie sind leicht und schnell zu verarbeiten, auch von Baufreunden. Kalkzementputze ergeben robuste Unterputze, sie lassen sich aber auch zur Endbeschichtung weitergestalten.

Neu: ein Putz für Naturfreunde

Wer sein Haus ganz oder teilweise aus natürlichen Baustoffen errichten will, wird sich mit neuen biologischen Innenwandputzen anfreunden. Das Besondere: Diese patentierten Produkte bestehen zu 100 % aus mineralischen und pflanzlichen Rohstoffen. Sie kommen ohne Farbstoffe, Chemie und alkalische Bindemittel – wie Zement und Kalk – aus und sind selbstverständlich frei von Lösemitteln und Weichmachern. Auch diese Putze wirken feuchtigkeitsregulierend, nehmen überschüssige Luftfeuchtigkeit auf und geben sie bei zunehmender Trockenheit wieder an den Raum ab. Willkommener Nebeneffekt: Es bildet sich auch weniger Freistaub, was Haut und Schleimhäute weniger austrocknen lässt – ein raumklimatischer Vorteil, den Sie besonders in den heizintensiven Wintermonaten zu schätzen wissen.

Bioputze für feuchtere Räume

Aufgrund ihrer hervorragenden Fähigkeit, die Feuchte im Raum zu regulieren, eignen sich Bio-Putze besonders für Küchen, WC´s, Bäder (außerhalb des Nassbereiches) sowie Kellerräume. Ihre Produktqualitäten sind zertifiziert. Die Putze lassen sich maschinell wie manuell zügig verarbeiten. Auch weitere Anstriche erübrigen sich – verschiedene beigemischte Mineralien geben dem Putz den gewünschten Farbton mit.

Ideal besonders für Holzhäuser

Bioputze sind enorm rissbeständig und eignen sich ideal zur Endbeschichtung auf Mauerwerk, Mischmauerwerk, Trockenwänden, Dämm-, Faserstoff- und Spanplatten. Sie bewähren sich als elastische Endbeschichtung besonders in Holzhäusern mit ihren „arbeitenden“ Wandflächen.

Mineralische Putzfarben: von Natur aus schön

Putze auf Biobasis müssen nicht immer glatt und erdfarben sein. Sie lassen sich innerhalb der Grundfarben-Palette (10 Farbtöne) nach Wunsch individuell färben. Dabei werden die Putzfarben von den beigemischten Mineralien bestimmt, also z.B. roter Marmor, Rosenquarz, Bergkristall, schwarzer Basalt usw... 

Vorteil: Der Putz ist durch und durch natürlich gefärbt. Sie können sogar Mineralien mit Glimmereffekt beimischen, die den Putz geheimnisvoll funkeln lassen.

Putze und Farben in perfekter Harmonie

Innenputz-Systemhersteller bieten Ihnen komplette, fein aufeinander abgestimmte Profi-Programme zum Finish Ihrer Wände und Raumdecken, vom Unterputz bis zur farbigen Endbeschichtung, in allergen- und schadstoffkontrollierter Spitzenqualität. Naturhelle Kalk-Innenputze begeistern „solo“, eignen sich aber auch als Unterputze für eine dekorative Oberflächenbeschichtungen mit Kalk-Glätte, Kalk-Fein- oder Filzputz. Für jeden dekorativen Anspruch gibt es bewährte Markenprogramme, sogar in TÜV-zertifizierter Sicherheit.

Das richtige Finish wählen

Starkes Finish auf Innendämmungen

Ihre Innenräume sollen mit einer leistungsstarken Dämmung ausgestattet werden? Dann müssen Sie auch an das passende „Finish“ denken, beginnend bei einer ca. 5 mm starken Armierungsschicht aus Leichtmörtel mit eingebettetem Armierungsgewebe. Darauf können Sie zwei Putzvarianten aufbringen. Um eine raue, streichfähige Oberfläche zu erhalten, ziehen Sie Leichtmörtel etwa 3 mm dick auf und filzen diesen kurz darauf. Der gefilzte Leichtmörtel kann dann mit Innensilikatfarbe gestrichen werden. Eine Variante: ein Kalkfeinputz, um eine sehr glatte Oberfläche zu erhalten.

Farben auf Putz – für ein Finish in Multicolor

Putze sind im Grunde nichts anderes als dickere Farben, denen je nach Tönungswunsch entsprechende Zusätze beigemischt werden. Putze können aber auch nachträglich mit einem Farbanstrich versehen werden, das erhöht die Vielfalt der Möglichkeiten. Achten Sie hierbei unbedingt darauf, diffusionsoffene Innensilikatfarben zu verwenden, um die wohngesunden Eigenschaften des Putzes zu erhalten.

Wasserfeste Span- und Gipsfaserplatten richtig verputzen

Wasserfeste Span- und Gipsplatten können problemlos mit einem Kalkputz versehen werden. Ein Vorspachteln der Fugen ist meist nicht notwendig. Eine vollflächige Gewebeeinbettung sichert den neuen Putzaufbau gegen Rissbildung.

Platten mit Haft-Sperrgrund grundieren, um das Saugverhalten herabzusetzen und nachträgliche Holz-Blutungen aus den Platten zu verhindern (ggfs. vorher anschleifen).

Nach Trocknung der Grundierung wird ein Kalk-Strukturspachtel in ca. 3 mm Dicke aufgetragen. Anschließend wird ein Armierungsgewebe mit Überlappung faltenfrei eingebettet.

Nach ausreichender Trocknung (mind. 1 Tag) kann ein Kalk-Strukturspachtel als Oberflächen-Finish aufgebracht und strukturiert werden.

Kalksandstein und Porenbeton richtig verputzen

Innenmauerwerk aus Kalksandstein und Porenbeton ist bereits sehr eben. Sind die Elektroinstallationen im Mauerwerk untergebracht, kann es mit einem dünnschichtig aufgebrachten Kalk-Strukturspachtel verputzt werden.

Das Mauerwerk zunächst mit Isoliergrund grundieren, um das Saugverhalten herabzusetzen.

Nach Trocknung der Grundierung einen Kalk-Strukturspachtel in ca. 3 mm Dicke auftragen. Anschließend wird ein Armierungsgewebe mit Überlappung faltenfrei eingebettet.

Nach ausreichender Trocknung (mind. 1 Tag) wird ein Kalk-Strukturspachtel als Oberflächen-Finish aufgebracht und strukturiert.